Tarifvertrag einzelhandel niedersachsen urlaubsanspruch

Arbeitnehmer, die Teilzeit arbeiten, haben Anspruch auf die Anzahl der Urlaubsstunden auf der Grundlage ihrer Vertragsstunden. So hat beispielsweise ein Mitarbeiter der Modebranche, der 24 Stunden pro Woche arbeitet, Anspruch auf 115,2 Urlaubsstunden. Die Tage, die über dem gesetzlichen bezahlten Urlaub liegen, sind nicht-gesetzliche Tage. Gesetzliche Feiertage verfallen 6 Monate nach dem Jahr, in dem sie angefallen sind. Damit verfallen die 2016 angelaufenen Feiertage am 1. Juli 2017. Nicht gesetzlich vorgeschriebene Feiertage verfallen 5 Jahre nach dem Jahr, in dem sie angefallen sind. Grundsätzlich richtet sich die Anrechnung von Urlaubszeiten nach der Anzahl der vereinbarten Vertragsstunden (d. h.

der Basisstunden). Wenn der Arbeitnehmer im Laufe eines Jahres mehr Stunden als seine Basisarbeitszeit arbeitet, so fallen auch während der zusätzlichen Stunden Urlaubsansprüche an, es sei denn, die zusätzlichen Stunden werden gemäß Artikel 4 des Tarifvertrags als Ruhezeiten in Anspruch genommen. Alle Arbeitnehmer haben einen gesetzlich bezahlten Jahresurlaubsanspruch in Höhe des Vierfachen ihrer wöchentlichen Arbeitstage/-stunden (d. h. 20 Tage für eine Fünf-Tage-Woche). Urlaubsurlaubsansprüche sollten im Laufe des Jahres anteilig anfallen. Ein Arbeitnehmer, der nur einen Teil des Urlaubsjahres in der Beschäftigung des Arbeitgebers verbringt, hat Anspruch auf einen anteiligen Teil des Urlaubsurlaubsanspruchs. Der Jahresurlaubsanspruch entsteht auch in Zeiten wie Mutterschaftsurlaub, Urlaub höherer Gewalt, Krankheitsurlaub und Jahresurlaub selbst. Auf der Grundlage des Tarifvertrags haben Arbeitnehmer aus der Mode-, Sport- und Schuhindustrie Anspruch auf 24 Tage Jahresurlaub.

Pro Urlaubsjahr hat der Arbeitnehmer Anspruch auf 182,4 Stunden bezahlten Urlaub (basierend auf einer Arbeitswoche von durchschnittlich 38 Stunden, d. h. einem Arbeitstag von durchschnittlich 7,6 Stunden). . Die Arbeitgeber sollten den Präferenzen der Arbeitnehmer bei der Beurlaubung Rechnung tragen, es sei denn, es liegen ausreichende geschäftliche Gründe dafür vor. In jedem Fall sollten zu einem Zeitpunkt, zu dem der Mitarbeiter gewählt wurde, mindestens zwei Wochen Urlaub genommen werden.